Zum Inhalt

Verbindungen

Verbindungen dokumentieren die Netzwerkpfade auf Infrastrukturebene zwischen Servern und Entitäten. Während Schnittstellen logische Datenflüsse zwischen Anwendungen beschreiben, beschreiben Verbindungen die physischen Netzwerkrouten -- welche Server kommunizieren, über welche Protokolle und Ports.

Erste Schritte

Navigieren Sie zu IT-Landschaft > Verbindungen, um Ihr Verbindungsverzeichnis zu sehen. Klicken Sie auf Verbindung hinzufügen, um Ihren ersten Eintrag zu erstellen.

Pflichtfelder: - Verbindungs-ID: Ein eindeutiger Identifikator (z. B. CONN-WEB-DB-001) - Name: Ein beschreibender Name - Verbindungstyp: Server zu Server oder Multi-Server - Quelle / Ziel: Eine Entität, ein Cluster oder ein Server an jedem Ende (für Server zu Server) - Protokolle: Mindestens ein Netzwerkprotokoll

Dringend empfohlen: - Zweck: Warum diese Verbindung existiert - Lebenszyklus: Aktueller Status

Tipp: Verbindungen können mit Schnittstellen-Bindungen verknüpft werden, um zu zeigen, welche Infrastruktur jede Anwendungsintegration unterstützt.


Arbeiten mit der Liste

Die Liste gibt Ihnen einen filterbaren Überblick über jede Verbindung in Ihrem Verzeichnis.

Standardspalten: - Verbindungs-ID: Eindeutiger Identifikator (klicken, um Arbeitsbereich zu öffnen) - Name: Verbindungsname (klicken, um Arbeitsbereich zu öffnen) - Topologie: Server zu Server oder Multi-Server - Quelle / Ziel: Die verbundenen Endpunkte - Protokolle: Netzwerkprotokolle als Chips angezeigt - Kritikalität: Geschäftliche Bedeutung -- kann von verknüpften Schnittstellen abgeleitet sein - Datenklasse: Datensensibilitätsstufe - PII: Ob personenbezogene Daten über diese Verbindung übertragen werden - Risiko: Manuell oder Abgeleitet (zeigt die Anzahl verknüpfter Schnittstellen) - Lebenszyklus: Aktueller Status - Erstellt: Wann der Datensatz erstellt wurde

Zusätzliche Spalten (über Spaltenauswahl): - Server: Anzahl der Server in einer Multi-Server-Verbindung

Filterung: - Schnellsuche: Durchsucht Verbindungsfelder - Spaltenfilter: Topologie, Kritikalität, Datenklasse, PII, Risiko, Lebenszyklus

Aktionen: - Verbindung hinzufügen: Eine neue Verbindung erstellen (erfordert infrastructure:member) - Verbindung löschen: Ausgewählte Verbindungen entfernen (erfordert infrastructure:admin)


Verbindungstypen

Server zu Server

Eine direkte Verbindung zwischen zwei bestimmten Endpunkten. Jede Seite kann ein Server, ein Cluster oder eine benannte Entität sein:

  • Quelle: Wo der Datenverkehr seinen Ursprung hat -- wählen Sie einen Server, Cluster oder eine Entität
  • Ziel: Wo der Datenverkehr endet -- gleiche Optionen
  • Sie können nicht sowohl einen Server als auch eine Entität für dieselbe Seite auswählen; wählen Sie eine der beiden Optionen

Wenn ein Endpunkt ein Cluster ist, erinnert eine Notiz daran, dass Mitglieds-Hosts im Server-Arbeitsbereich verwaltet werden.

Multi-Server

Eine Verbindung mit mehreren Servern (z. B. lastverteilte Cluster oder Mesh-Topologien):

  • Wählen Sie mindestens zwei Server aus dem Picker Verbundene Server
  • Verwenden Sie Schichten, um den Routing-Pfad zwischen ihnen zu definieren

Der Verbindungs-Arbeitsbereich

Klicken Sie auf eine Zeile, um den Arbeitsbereich zu öffnen. Er hat vier Reiter: Übersicht, Schichten, Kritikalität & Compliance und Verwandte Schnittstellen.

Übersicht

Der Reiter Übersicht erfasst Identität und Topologie der Verbindung.

Was Sie bearbeiten können: - Verbindungs-ID: Eindeutiger Identifikator - Name: Anzeigename - Zweck: Warum diese Verbindung existiert (Freitext) - Verbindungstyp: Server zu Server oder Multi-Server - Quelle / Ziel: Für Server zu Server -- wählen Sie einen Server, Cluster oder eine Entität aus einem gruppierten Dropdown - Verbundene Server: Für Multi-Server -- suchen und wählen Sie zwei oder mehr Server - Protokolle: Ein oder mehrere Netzwerkprotokolle (aus Ihren Verbindungstyp-Einstellungen) - Lebenszyklus: Aktueller Status - Notizen: Zusätzlicher Kontext

Wenn Sie Protokolle auswählen, zeigt das System deren typische Ports als Referenz an.


Schichten

Der Reiter Schichten ermöglicht es Ihnen, einen geordneten Netzwerkpfad von bis zu drei Sprüngen zu definieren -- nützlich für die Dokumentation von Reverse Proxies, Firewalls oder zwischengeschaltetem Routing.

Was jede Schicht erfasst: - Reihenfolge: Sequenznummer (1 bis 3) - Name: Eine Bezeichnung für die Schicht (z. B. direct, reverse_proxy, firewall) - Quelle / Ziel: Eine Entität, ein Cluster oder ein Server an jedem Ende des Sprungs - Protokolle: Welche Protokolle auf dieser Schicht verwendet werden - Port-Override: Benutzerdefinierter Port, wenn er vom Protokollstandard abweicht (automatisch befüllt, wenn Sie ein Protokoll auswählen) - Notizen: Schichtspezifische Notizen

Schichten werden unabhängig vom Reiter Übersicht gespeichert. Verwenden Sie die Schaltfläche Schichten speichern, um Ihre Änderungen zu speichern.

Tipp: Sie müssen die Verbindung selbst speichern, bevor Sie Schichten hinzufügen können.


Kritikalität & Compliance

Dieser Reiter steuert die Risikoklassifizierung und Datenschutzeinstellungen.

Risikomodus: - Manuell: Sie legen Kritikalität, Datenklasse und PII direkt fest - Abgeleitet: Werte werden aus verknüpften Schnittstellen-Bindungen aggregiert -- der Reiter zeigt die effektiven Werte und wie viele Bindungen beitragen

Felder: - Kritikalität: Geschäftskritisch, Hoch, Mittel oder Niedrig - Datenklasse: Aus den Datenklassifizierungseinstellungen Ihrer Organisation - Enthält PII: Ob personenbezogene Daten über die Verbindung übertragen werden

Wenn der Risikomodus auf Abgeleitet steht, werden die Felder Kritikalität, Datenklasse und PII schreibgeschützt und spiegeln die höchsten Werte aller verknüpften Schnittstellen wider.


Verwandte Schnittstellen

Dieser Reiter zeigt, welche Schnittstellen-Bindungen mit dieser Verbindung verknüpft sind.

Was Sie sehen werden: - Schnittstelle: Name und Code, mit Kritikalitäts-/Datenklasse-/PII-Chips - Umgebung: Bindungsumgebung und Schichttyp - Quell-Endpunkt / Ziel-Endpunkt: Die Endpunkte der Bindung - Lebenszyklus: Schnittstellen-Lebenszyklus-Status - Aktionen: Eine Schaltfläche zur Navigation zum Schnittstellen-Arbeitsbereich

Dieser Reiter ist schreibgeschützt. Um eine Schnittstellen-Bindung mit einer Verbindung zu verknüpfen, verwenden Sie den Schnittstellen-Arbeitsbereich oder die Verbindungskarte.


Tipps

  • Beginnen Sie mit kritischen Pfaden: Dokumentieren Sie zuerst Verbindungen für Ihre wichtigsten Anwendungen, dann arbeiten Sie sich nach außen vor.
  • Verwenden Sie den abgeleiteten Risikomodus: Lassen Sie das System die Kritikalität aus den Schnittstellen berechnen, die jede Verbindung nutzen -- das spart Aufwand und bleibt aktuell, wenn sich Schnittstellen ändern.
  • Mit Schnittstellen verknüpfen: Das Verbinden Ihrer Infrastruktur mit Schnittstellen-Bindungen gibt Ihnen durchgängige Nachverfolgbarkeit von Anwendungsdatenflüssen bis zu Netzwerkrouten.
  • Protokolle genau dokumentieren: Gute Protokolldaten machen Firewall-Regelprüfungen und Sicherheitsaudits erheblich einfacher.